Im ersten Lernblock findet am Stammort der Schule die individuelle Lernzeit statt, die parallel zum Anfangsunterricht liegt.

In der individuellen Lernzeit gilt bei uns das Prinzip des Offenen Unterrichts. Dies ist das Zeitfenster, in dem sich Kinder, innerhalb einer vorbereiteten Lernlandschaft, Aufgaben wählen und bearbeiten. Der Unterschiedlichkeit einer jahrgangsgemischten Lerngruppe, in Bezug auf Lernstand, Lerntempo, Lerntypen, kann dadurch Rechnung getragen werden.

Die verschiedenen Wahlmöglichkeiten repräsentieren unterschiedliche Inhalte und Standards der Fächer (z.B. Kunst, Englisch, Deutsch, Mathematik) des Bildungsplans Baden-Württemberg. Die Aufgaben und Lernmittel orientieren sich am aktuellen Thema (z.B. Türme & Mauern) und werden aktiv durch Darbietungen, Demonstrationen und Kursen von den Pädagogen ergänzt und fortgeführt. Ebenso kommen an den Stellen Medien zum Einsatz, wo sie didaktisch oder methodisch Sinn machen und einen echten Mehrwert liefern.

Damit alle den Überblick behalten, wird auf s.g. Lernlandkarten fixiert, was in welchem Umfang bearbeitet wurde. Während des Arbeitens werden die Kinder von den Pädagogen begleitet und das selbständige, eigenverantwortliche Lernen ist für die Kinder von Anfang an selbstverständlich. Das eigene Lernen wird mit Hilfe der Lernlandkarten zwischen Kind und Pädagoge immer wieder thematisiert und reflektiert. Der Vorteil der individuellen Lernzeit ist, dass alle Kinder nach ihrem Tempo und nach ihrem Könnensstand arbeiten dürfen – niemand wird ausgebremst oder überfordert.

 

Lernlandkarte am Beispiel Türme und Mauern