Unsere Pädagogen

Carolin Rückert

Lehrerin und Waldpädagogin

Als Lehrerin und Waldpädagogin durfte ich an einer staatlichen Grundschule einen Schulversuch initiieren, bei dem Grundschüler alle zwei Wochen ganztägig „draußen“ unterrichtet werden. Nach meiner langjährigen Erfahrung in diesem Bereich bin ich vollkommen überzeugt, dass Natur als Lern- und Erfahrungsraum die Kompetenzen der Kinder in allen Bereichen nachhaltig stärkt und bereichert. Die positiven Rückmeldungen seitens der Kinder und Eltern haben mich motiviert „Draußenschule“ vom Status eines Projektes zu einem tragfähigen und innovativen Schulkonzept weiterzuentwickeln. Ich habe zwei Kinder für die ich mir wünsche, dass Schule ein Ort ist, der ihre Neugier aufgreift und sie zum Forschen und Nachfragen anregt.

Lisa Schels

Sonderpädagogin

Ich denke an Schule als einen Ort, an dem Kinder und Lehrende gerne sind, an dem viel Lachen und Freude herrscht, an dem intrinsische Motivation aufrecht erhalten bleibt und weder Gleichschritt noch Gleichförmigkeit herrschen, sondern differenziert gelernt wird. Außerdem denke ich nicht nur an einen eng begrenzten Ort, denn unsere Welt ist zu vielfältig, als dass wir alles in ein Klassenzimmer holen könnten. Somit bin ich von der Idee begeistert, die Welt zum Klassenzimmer zu machen.

Robert Kramer

Lehrer und Spiel – und Theaterpädagoge

Ich beschäftige mich mit der Frage: Was bleibt, wenn ich irgendwann nicht mehr Lehrer der Klasse bin? Unterricht ist für mich dann gut, wenn er einen größtmöglichen Unterschied bei den Kindern macht. Der Wissenserwerb ist dabei wichtig, aber nur einer von vielen Bausteinen.

Es geht mir darum, dass die Kinder in der Auseinandersetzung mit der Welt persönlich wachsen, indem sie Haltungen einnehmen und Denken entwickeln. Aktives Mitgestalten am Unterricht, ob drinnen oder draußen, ist für mich die Voraussetzung, dass Kinder sich als selbstwirksam erleben und ihre Freude am Lernen beibehalten.

Paul Keller

Medienpädagogik

Alle analogen Tätigkeiten durch digitale zu ersetzen halte ich für einen falschen Weg. Es geht darum mit neuen Medien die analogen Aufgaben und Ziele zu unterstützen. Kinder die durch durch Spiel und Spaß so Vorgänge und Abläufe leichter verstehen haben einen Vorteil im späteren Leben. Neue Medien sind bereits voll und ganz in unserem Alttag angekommen. Gerade deshalb ist es besonders wichtig Kindern den bewussten Umgang mit neuen Medien zu erklären und Ihnen zum Beispiel aufzuzeigen das Computer nicht nur zum Spielen da sind, sondern das man sie als hilfreiches Tool im Alltag benutzen kann um verborgene Abläufe und Prozesse zu dokumentieren und abzubilden.

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